Zukunft erfinden vor Ort

Neulandgewinner, das sind Menschen, die selbst anpacken, um ihre Heimat zu einem Ort zu machen, an dem sie gerne leben. Menschen, die sich entschieden haben von Zuschauern zu Machern zu werden. Neulandgewinner, das ist eine Bewegung von Menschen, die glauben, das gute Heimat nicht einfach so vom Himmel fällt, oder von der Politik verordnet wird. Menschen, die wissen, dass wir heute neue Wege gehen müssen, um morgen gut miteinander leben zu können. Menschen, die gesellschaftliche Veränderungen als Chance sehen, und nicht als Gefahr. Neulandgewinner, erfinden heute unser Zuhause von morgen. Sie packen die Dinge gemeinsam an – voller Vertrauen, experimentierfreudig, eigensinnig, vielfältig und vor allem eins: Wild entschlossen!


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2017 brandenburg zusammenhalt
Debatte

Debatte „Wer ist das Volk, heute?“

Am Tag der Deutschen Einheit kamen zahlreiche Gäste nach Menz, um mit der Migrationsforscherin Naika Foroutan ostdeutsche Selbstverständnisse zu diskutieren. Eingeladen hatte Neuland gewinnen e. V. sowie Mario Ledderhose mit der HEIMATschule Menz. Die Politologin Foroutan von der Humboldt-Universität Berlin stellte eingangs dankenswerterweise ein Forschungsprojekt über Stereotype vor. Ihre Hypothese: Die Diskriminierung von Ostdeutschen ähnelt inhaltlich der von muslimischen Migrant*innen. Die Gäste, Naika Foroutan, Daniel Schulz von der taz und Andreas Willisch vom Thünen-Institut für Regionalentwicklung brachten eigene Erfahrungen ein und fragten, wer mit „ostdeutsch“ gemeint ist: DDR-Bürger*innen, Menschen, die sich gegenwärtig in Ostdeutschland engagieren oder jene, die dort geboren sind? Und bedarf es überhaupt der Konstruktion einer ostdeutschen Identität, um mehr Gleichheit zu erreichen? Viel wichtiger als die Frage, woher wir kommen, schien am Ende die Frage, wohin wir (gesellschaftlich) wollen.

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