Programmausschreibung
Förderrunde 4 (2018-2020)

Möchten Sie mit uns Neuland gewinnen? Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

 

Mit dem Programm „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ fördert die Robert Bosch Stiftung engagierte Menschen, die durch ihr Denken und ihr Tun den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Räumen Ostdeutschlands stärken. Wir begreifen diese Menschen als „mutige Akteure“ und unterstützen sie und ihre Vorhaben darin, ihre Vision von einem besseren Leben zu verwirklichen.

Neulandgewinner/innen geben sich nicht damit zufrieden, wie die Dinge sind. Mit Eigensinn und Beharrlichkeit packen sie die Probleme an und suchen nach Lösungen: Sie bauen Werkstätten auf und bieten Gelegenheiten für Begegnung, sie denken Mobilität neu und schaffen neue kulturelle Orte. Sie kümmern sich um Flüchtlinge und um Kinder, Junge und Alte. Die Ideen und Wege sind oftmals unkonventionell, stellen aber immer das Gemeinwohl und das Miteinander in den Mittelpunkt. Sie wirken in die Gesellschaft hinein, indem sie stabile zivilgesellschaftliche Strukturen aufbauen, neue Mitstreiter/innen gewinnen und als starke Akteure auf Augenhöhe mit Politik und Verwaltung für ihre Sache einstehen.

Das Programm wird ausgeschrieben für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Robert Bosch Stiftung führt ihr Programm gemeinsam mit dem Thünen-Institut für Regionalentwicklung eG, Berlin durch.

Bewerben Sie sich bis zum 25.02.2018 über unser Onlineportal mit Angaben zu Ihrem Projekt und einer vorläufigen Kostenkalkulation. Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung ausschließlich über das Onlineportal ein.

Zum Onlineportal der Robert Bosch-Stiftung Download der Ausschreibung

Ausschreibung Runde 4

Projektförderung: Die Robert Bosch Stiftung stellt 900.000 Euro für die Förderung von 15 bis 20 Neulandgewinner-Projekten zur Verfügung. Die Projektförderung ist auf zwei Jahre angelegt.

Mentoring: Als Programmteilnehmer erhalten Sie ein individuelles Mentoring zur Entwicklung und Umsetzung ihres Vorhabens.

Qualifizierung: In insgesamt vier Werkstätten lernen Sie mit und von den anderen Neulandgewinner/innen. Die Themen werden bedarfsorientiert ausgewählt. Zusätzlich finden Webinare zu Fachthemen statt.

Vernetzung: Innerhalb des Programmes werden verschiedene Vernetzungsformate zum Austausch untereinander, mit Neulandgewinner/innen aus früheren Runden und mit relevanten Akteuren aus Politik und Verwaltung angeboten

Sichtbarkeit: Flankierende Kommunikationsmaßnahmen schaffen Aufmerksamkeit für Ihre Idee.


Wir glauben an die Kraft des Einzelnen und wissen um die Stärke von Gemeinschaft. Deshalb suchen wir Persönlichkeiten,

  • die verändern wollen,
  • die Gesellschaft gemeinschaftlich gestalten wollen,
  • die kreativ sind und andere für ihre Ideen begeistern können,
  • die in einer aktiven Zivilgesellschaft eine notwendige Voraussetzung für Lebensqualität vor Ort sehen und
  • die den Austausch im Neulandgewinner-Netzwerk suchen und aktiv unterstützen wollen.
  • Bewerben können sich Vereine, Initiativen oder Privatpersonen.

    Hinweise für die Bewerbung als Verein, Initiative: Bitte benennen Sie eine Person, die Sie im Programm als Neulandgewinner/in repräsentiert. Der/die Neulandgewinner/in ist die Person, die im Auswahlprozess zentral für das Projekt steht und alle Verpflichtungen (Mentoring, Teilnahme an Werkstätten und Foren) wahrnimmt, d.h. das Projekt nach außen vertritt – damit ist nicht die rechtliche Vertretung gemeint.

    Bei einer Bewerbung als Einzelperson oder nicht-gemeinnütziger Träger gelten andere Fördergrundsätze. Bitte beachten Sie in diesem Fall unbedingt die Hinweise zur Gemeinnützigkeit (Download über Onlineportal).


Das Bewerbungsverfahren ist mehrstufig. Für die Online-Bewerbung genügen zunächst eine überzeugende Persönlichkeit und eine gute Konzeptskizze inklusive Kostenplan. Wenn Ihre Bewerbung überzeugt, wird Sie ein Auswahlgremium vor Ort besuchen und anschließend eine Vorauswahl aus allen besuchten Projekten treffen. Die Bewerber/innen der Vorauswahl stellen sich anschließend einer Jury vor, die die Neulandgewinner/innen auswählt.

Mehrstufiges Verfahren:

  • November 2017 - Februar 2018: Online-Bewerbung
  • April-Mai 2018: Vor-Ort-Besuche ausgewählter Projekte
  • Ende Juni 2018: Jurysitzung – Pitch potentieller Neulandgewinner/innen
  • Juli-September 2018: Erstellen eines Förderantrags
  • ab November 2018: Aufnahme ins Programm


Auswahlkriterien

Sie sollten mit Ihrem Vorhaben

  • eine konkrete gesellschaftliche Problemlage vor Ort praktisch verändern,
  • dabei gemeinwohlorientiert arbeiten,
  • lokal und gesellschaftlich wirken,
  • die Möglichkeit zur Partizipation und Teilhabe anderer schaffen
  • und Vorbild für andere sein wollen.

 

Ihr Projekt sollte sich

  • sinnvoll in den regionalen Kontext einbetten,
  • eine realistische Perspektive auf Umsetzung haben
  • und die Chance haben finanziell längerfristig zu bestehen.

 

Ausschlusskriterien

  • Das Projekt, mit dem Sie sich bewerben, erfüllt Regelaufgaben im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit.
  • Träger des Projekts sind überregionale Organisationen und Verbände, Landkreise und andere übergeordnete Einrichtungen.
  • Das Projekt zielt auf eine wirtschaftliche Betätigung oder den Aufbau einer wirtschaftlichen Infrastruktur.
  • Das Projekt besteht im Wesentlichen aus dem Erwerb, Bau oder Renovierung von Immobilien (Grundstücke, Gebäude).