Zukunft erfinden vor Ort

Eigenverantwortliches Handeln und bürgerschaftliches Engagement werden zu wichtigen Faktoren für die Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität von Kommunen und Regionen besonders im ländlichen Raum. Wo Wandel ist, entstehen neue Freiräume, die Menschen mit Kreativität und Umsetzungswillen füllen können. Es braucht Bürgerinnen und Bürger, die die Chancen auf Veränderung sehen, die Ideen entwickeln und umsetzen, die neue Wege ausprobieren und vielleicht auch Vorbild für andere werden wollen.


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O.Müller

Wie die Umfrage unter LEADER-Akteuren im Rahmen der Grünen Woche 2018 gezeigt hat, ist der „bottom-up“-Ansatz das charakteristische Merkmal des LEADER-Programms. Doch was genau verstehen RegionalmanagerInnen und Lokale Aktionsgruppen darunter? Wie können bottom-up-Prozesse in der Praxis gestaltet werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich nicht nur die Akteure vor Ort, sondern auch WissenschaftlerInnen der Universität Bonn im Rahmen des DFG-Projekts „Partizipative Entwicklung ländlicher Regionen“.

Wir laden LEADER-Akteure ein, sich über Beteiligungsformate auszutauschen und stellen die Frage danach, wie unterschiedliche Zielgruppen durch welche Formate erreicht und aktiviert werden können. Es soll ein Raum des Austauschs entstehen, in dem LEADER-Akteure über ihr Verständnis von „bottom-up“ in einen Dialog treten können. Durch den Erfahrungsaustausch erhalten LEADER-Akteure praktische Tipps und Tricks für die Einbindung unterschiedlicher Akteursgruppen im LEADER-Alltag.

Oliver Müller und Sina Wohlgemuth, Universität Bonn

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