In Bewegung bleiben

Förderrunde 4: 2019–2021

Nicole Müller und ihre Freundinnen sind wahre Ideenschmiedinnen. Schon seit rund zwanzig Jahren treffen sie sich regelmäßig und entwickeln kleine und größere Ideen, die das Dorfleben in Ballenstedt, einer Kleinstadt im Harz, bereichern. Als sie 2017 im ‚LEADER-Programm‘, einem EU-Förderprogramm für den ländlichen Raum, aufgenommen werden und daraufhin den Verein heimatBEWEGEN gründen, wird ihnen bewusst: „Das hier kann etwas richtig Großes werden!“ Sie nahmen die Herausforderung an, denn, „wenn nicht wir, wer dann?“, fand auch Nicole Müller.

Sie freut sich, dass sie nun mit dem Projekt heimatLABOR ein Grundgerüst hat, mit dem sie ihre Ideen Schritt für Schritt in die Tat umzusetzen kann. heimatLABOR will einen „inklusiven Raum für die partizipative, experimentelle, kreativ-künstlerische Entwicklung“ in ihrer Heimatstadt bieten. „Im Moment sind wir aber noch in der Denklabor-Phase.“ Bis zu einem konkreten Ergebnis führen sie die monatlichen Mitmachangebote weiter durch, bei denen es um Kunst, Vorträge, Mitmachwerkstätten, Pflanzentausch, Fahrradreparatur oder auch ums Nähen geht.

Als Kick-Off für das heimatLABOR ist das Festival „Kulturanstalt Zauberberg“ 2019 geplant. Mit ihrem Projekt will Frau Müller dann vor allem die regionale Vernetzung mit anderen Akteurinnen und Akteuren und langfristig das „Für-Einander“ in Ballenstedt stärken. Die Stadtverwaltung und zahlreichen Vereine der Stadt möchte sie in alle Prozesse des Projekts gleichberechtigt mit einbinden. Die studierte Verwaltungsökonomin und Qualitätsmanagerin sorgt lediglich für viele kleine Anstöße in die richtige Richtung: Immer schön vorwärts!

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