IL netzwerkgeld

Eine große Gruppe fand sich zusammen, um in diesem Ideenlabor über alternative Finanzierungsmodelle nachzudenken. Denn viele Akteure haben für ihre Projekte kein Geld – häufig nicht einmal den für manche Fördermodelle notwendigen Eigenanteil. Mikrofinanzierung, Gutscheine oder eine Netzwerk-eigene Währung könnten Mittel sein, um Projekte anzuschieben oder erhaltenes Fördergeld länger im Umlauf zu halten. Die Idee einer NLG-Währung stieß auf breite Zustimmung. Der starke Zusammenhalt der Neulandgewinner untereinander würde diese sicher stabilisieren. Ein Nachteil könnte sein, dass ein Netzwerk-interner Geldkreislauf die Zusammenarbeit der Geförderten mit Handwerkern oder Dienstleistern in ihrer Kommune erschwert. Statt das Miteinander vor Ort zu unterstützen vergrößere sich so die Distanz. Die für ein Netzwerkgeld notwendige Technik steht dank dem NLG-Projekt „Schüler machen Geld“ bereits zur Verfügung. Nun geht es um die konkrete Ausarbeitung der Idee unter Obhut des Vereins „Neuland gewinnen“.