Neulandgewinner Mediathek


ÜBERLAND Festival: Zusammenleben vor Ort - ein Praxisleitfaden

Engagierte Menschen sind Expert*innen für ihren Ort und gestalten ihn entscheidend mit: Ein florierendes bürgerschaftliches Engagement erhöht die Lebensqualität, stärkt den sozialen Zusammenhalt und fördert die demokratische Kultur im Dorf. Grund genug für Kommunen, ‚ihre‘ Engagierten bestmöglich zu unterstützen - und Grund genug für Engagierte und Verwaltung, an einem Strang zu ziehen. Doch wie können diese Kooperationen und Unterstützungen aussehen? Der Praxisleitfaden „Zusammenleben vor Ort – Gemeinsam. Demokratisch. Engagiert.“ bietet Anregungen und Praxisbeispiele für Entwicklungsprozesse und Kooperationsmodelle im eigenen Ort.

ÜBERLAND Festival: Gut vernetzt und politisch aktiv? Was brauchen Impulsorte von ihren Netzwerken?

Hier wird die Bandbreite der an dem Tag vorgestellten Netzwerke nochmal aus der Beobachter-Perspektive benannt: Was machen die Netzwerke bereits gut? Wen vertreten sie? Wo gibt es ggf. noch blinde Flecken? Dann kommen die Impulsorte zu Wort: Wo sind die größten Hürden? Welche Unterstützung braucht es von den Netzwerken und von der Politik?

ÜBERLAND Festival: Regionaler Zusammenhalt - Gemeinsame Entwicklung großer Wirkungsräume

Eine offene Fishbowl-Debatte zur Entwicklung und Zusammenarbeit im größeren regionalen Kontexten. Wie können Dörfer oder Gemeinden gemeinsame Ziele stecken und auch erreichen? Erfahrende Akteure sind eingeladen, gemeinsam mit den Teilnehmenden Erfahrungen auszutauschen und kritisch zu diskutieren.

ÜBERLAND Festival: Politik für eine offene Landgesellschaft

Das Land lebt doch. Entgegen allen Erwartungen haben sich viele Menschen in den Dörfern und Kleinstädten schon lange aufgemacht, die Probleme vor Ort in ihre Hände zu nehmen, um an einer demokratischen, offenen, gemeinschaftlichen und nachhaltigen Landgesellschaft der Zukunft zu bauen. Sie schaffen mit kreativer Energie unzählige neue Angebote in allen Bereichen des ländlichen Lebens und sie laden zum Mitmachen ein. Dabei bringen die Engagierten auf dem Land neue Themenfelder ans Licht, zu deren Lösung sie Kooperationen und politische Unterstützung brauchen. Doch hat die Politik für ländliche Räume diese kreativen Akteure im Blick? Kennt sie die Nöte eines mobilen Theaters, einer Skatergruppe oder gemeinschaftlicher Wohnprojekte? Wissen Politiker*innen um die Schwierigkeiten von Menschen, die fern der Metropolen Neues wagen? Wie kann eine Politik für eine offene Landgesellschaft aussehen?

ÜBERLAND Festival: Tradition und Moderne in der Landwirtschaft zusammenbringen

Aufbauend auf der Erkenntnis das ein ideologisches Gegeneinander uns nicht weiterhilft und eine nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen, wirklich nicht einfach ist, wollen wir über neue Betriebsmodelle in der Landwirtschaft, Nahrungsmittelproduktion und Vermarktung für Wertschöpfung auf dem Land diskutieren.

ÜBERLAND Festival: Kleinstädte aus dem Dornröschenschlaf wecken

Mit der Farbküche, dem Netzwerkprojekt Stadtmensch und dem Gründungslabor „Ahoi Altenburg“ setzt die Erlebe was geht gGmbH neue Akzente in Altenburg. Unter dem Leitmotiv "Gestalten. Verbinden. Ermöglichen. Teilhaben." lädt sie Menschen dazu ein, das Stadtleben und den Stadtraum gemeinsam zu gestalten. Wie genau das passiert, erfahrt ihr in diesem Vortrag.

Moortheater 2019

Das Moortheater - ein Projekt unserer Neulandgewinnerin Uta Berghöfer - ist ein mobiles Landschftstheater mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen: Laien und Profis spielen, singen und musizieren zusammen. Die MOORE der Mecklenburgischen Schweiz, an Kummerower und Malchiner See, sind die Quelle unserer Inspiration: wir erfahren Geschichten in dieser Landschaft und erzählen sie weiter. 

Zukunft erfinden vor Ort: Wir sind Neulandgewinner!

Entschieden, wild entschlossen und radikal miteinander kämpfen Menschen in den ländlichen Regionen Ostdeutschlands mit ihren Projekten für mehr Lebensqualität und Zusammenhalt. Das zeigen wir auch in unserem neuen Clip.

Neulandgewinnerin Barbara Wetzel über die Gründung einer Werkstatt für lebenslanges Lernen

Neulandgewinnerin Barbara Wetzel bereichert mit dem Verein AllerHand e.V. das Leben von über 100 Menschen im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns. Auf einem zuvor leerstehenden Hof ihm Dorf befindet sich nun ein belebtes Haus, dessen Türen für alle offen stehen wo Laien und Experten in der „Werkstatt für lebenslanges Lernen“ fast täglich wechselnde Aktivitäten anbieten.

wetzel allerhand Qualitz Werkstatt

Neulandgewinner Thomas Meier "baut" an einer Lebensgemeinschaft

Thomas Meier ist ein Architekt, der sich nicht nur mit Gebäuden auskennt, sondern auch mit dem „Bauen“ von ganzen Lebensgemeinschaften. In Schloss Tonndorf bei Erfurt kümmert er sich gemeinsam mit 60 kleinen und großen Bewohnerinnen und Bewohnern um den Erhalt des Bauwerks und die Nutzung des großen Grundstücks.

meier tonndorf thüringen

Neulandgewinner Thomas Haberkorn über seine Arbeit als „// Kult(o)urist"

Neulandgewinner Thomas Haberkorn hauchte mit Freunden einem altem Benediktinerkloster nahe der Stadtgrenze von Zeitz neues Leben ein. Für sein neuestes Projekt wird Thomas Haberkorn nun zum „// Kult(o)uristen“: Er möchte Ansprechpartner für Rückkehrerinnen und Rückkehrer und junge Menschen sein, die nach Zeitz ziehen wollen und sich auch fragen: Was hat Zeitz zu bieten? Was kann ich beitragen?

osten Zeitz Haberkorn

Neulandgewinnerin Klara Fries über Jugendarbeit in Anklam

Die langjährige Pfadfinderin Klara Fries schafft gemeinsam mit weiteren jungen Menschen aus Vorpommern im Demokratiebahnhof Anklam Freiräume, die jeder so nutzen und mitgestalten kann, wie er mag. Mittlerweile ist der Bahnhof Kultur- und Jugendzentrum und lädt regelmäßig zu generationsübergreifenden Veranstaltungen ein.

norden Anklam Demokratiebahnhof Fries

Neulandgewinnerin Jana Ahnert über einen Generationenbahnhof in Erlau

Statt dem denkmalgeschützten, 120 Jahre alten Bahnhofsgebäude in ihrem Heimatort beim Verfall zuzuschauen, rief die Architektin Jana Ahnert die Initiative Generationenbahnhof Erlau ins Leben. Ziel der Initiative ist es einen Ort der Zusammenkunft für Jung und Alt in Erlau zu schaffen.

osten Ahnert Generationenbahnhof Erlau

Neulandgewinnerin Corinna Köbele über die Künstlerstadt in Kalbe

Mit ihrer Initiative Künstlerstadt Kalbe trägt Corinna Köbele dazu bei, mittels Kunst und Kultur den Leerstand in ihrem Heimatort Kalbe zu beseitigen, das Leben der Einwohner dort zu bereichern, den Zuzug neuer Menschen zu ermöglichen und Bleibeperspektiven zu schaffen.

Köbele Kalbe Künstlerstadt

Neulandgewinner Danilo Kuscher über das Kühlhaus Görlitz

Das "Kühlhaus Görlitz", das vom gleichnamigen Verein betrieben wird, beherbergt mittlerweile einen Konzertsaal, eine Siebdruck- und Kreativwerkstatt, ein Fotolabor, Ateliers und Proberäume. Unter dem Motto „Mittelpunkt Stadtrand“ bieten Danilo Kuscher und seine Mitstreiter Workshops zu Themen wie Upcycling oder Stadtentwicklung an.

Kuscher Kühlhaus Görlitz

Debatte „Wer sind die Ostdeutschen heute?“

Am 3. Oktober 2018 war Neuland gewinnen e. V. bei Tobias Burdukat im „Dorf der Jugend“ in der Alten Spitzenfabrik in Grimma zu Gast. Im Gespräch waren die Schriftstellerin und Publizistin, Annett Gröschner, die Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen im Landkreis Görlitz, Annett Jagiela, sowie der taz-Redakteur Daniel Schulz zu erleben. Seitens des NLG e. V. redeten der Raumpionier aus der Oberlausitz Jan Hufenbach, Mario Ledderhose vom Projekt LANDWANDEL aus Menz und die Künstlerin Nikoline Kruse, Bunte Insel Staßfurt mit.

IMG 3649

Vortrag zur Auftaktveranstaltung

22.01.2019 Runde 4

Franziska Schubert ist Neulandgewinnerin der ersten Runde und Mitglied des Sächsischen Landtages. Für die Auftaktveranstaltung hat sie eine berührende Rede über Demokratie und Engagement gehalten.

Debatte „Wer ist das Volk, heute?“

Am 3. Oktober 2018 kamen zahlreiche Gäste nach Menz, um mit der Migrationsforscherin Naika Foroutan ostdeutsche Selbstverständnisse zu diskutieren. Die Gäste, Naika Foroutan, Daniel Schulz von der taz und Andreas Willisch vom Thünen-Institut für Regionalentwicklung brachten eigene Erfahrungen ein und debattierten, wer zu welchem Zweck als „ostdeutsch“ beschrieben wird. 

e-Mobilität erfahrbar machen

Neulandgewinner Frank Haney vom BIRNE e.V. in Usedom setzt sich für erneuerbare Energien ein. Das Potential von e-Mobilität  wurde beim 2. eCorso Berlin - Usedom 2017 deutlich. 

Gemeinschaft – selbst gemacht

Das Forschungsprojekt Cowerk präsentiert: Das Gatschower Landkombinat, Offene Werkstatt in Gatschow, Mecklenburg-Vorpommern. Stefan Raabe und Wibke Seifarth stellen vor, wie die offene Werkstatt in Gatschow vielen Interessierten eine Anlaufstelle bietet für selbstorganisiertes, praktisches und gemeinschaftliches Produzieren. So kann die innovative Kollaboration in offenen sozialen Netzwerken einen Beitrag zur gesellschaftlichen Transformation in einer ländlichen Gegend leisten.

Kloster Posa Jahresrückblick

Ein Resumé des Jahres 2016 und des Förderzeitraums der Robert-Bosch-Stiftung. Im Rahmen des Programms "Neulandgewinner" konnte sich Kloster Posa als Kultur- und Bildungsstätte etablieren und viele Veranstaltungen und Projekte in die Tat umsetzen.

Tias - Wir brauchen dis

Der Song entstand im Rahmen des LEADER-Vorhabens „Willkommen - Ankommen - Bleiben: Lebendiges Elbe-Elster“. Der Projektträger Verein „Generationen gehen gemeinsam“ (G3), die Rückkehrerinitiative Comeback Elbe-Elster und Rückkehrer Mathias Marschel (TIAZ) widmen das Lied allen Heimatverbundenen. Gemeinsam wirbt man für die lebenswerte Region Elbe-Elster und möchte auf das Potential der Rückkehrer aufmerksam machen.

Die Neulandgewinner: Drei Beispiele für erfolgreiche Initiativen in ostdeutschen Regionen

In diesem Video der Robert Bosch Stiftung werden drei Projekte in Perleberg, Wangelin und Dessau vorgestellt. Veröffentlicht 2015.

leggewie

Vortrag zur Auftaktveranstaltung

22.01.2015 Runde 2

In seiner Laudatio für die zweite Runde sprach Professor Claus Leggewie von den Neulandgewinnern als „Pioniere des Wandels, die Türen in unserer Gesellschaft für mehr Nachhaltigkeit und mehr Verantwortung aufstoßen.“ 

Neulandgewinner - Zukunft erfinden vor Ort

Einblick in die Arbeit von drei Neulandgewinner-Projekten auf Usedom, in der Uckermark und im Saalkreis aus der ersten Runde. Veröffentlicht 2013.

2013 Auftakt R1 0151 web

Vortrag zur Auftaktveranstaltung

24.01.2013 - Förderrunde 1

Professor Dr. Heinz Bude, Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel, hielt einen Vortrag zum Thema "Wer gestaltet Zukunft? Engagement in Zeiten gesellschaftlichen Umbruchs", den Sie hier hören können: