Es macht „Peng!" im Tollensetal

Förderrunde 5: 2021–2023

Um zu verstehen, was Alina Wander antreibt, hilft diese beiläufige Bemerkung während sie ihre Kontakte-Ordner durchgeht: „Wie cool – was wir hier alles unternehmen können!“ Unter ihren Freundinnen und Bekannten sind Künstlerinnen und Pädagogen, aber auch Handwerkerinnen und Wissenschaftler. Man darf sicher sein, dass jede und jeder, über kurz oder lang, in eine der Ideen involviert sein wird, die Alina Wander für die Belebung ihres dörflichen Umfelds ersinnt. 

 

Die zweifache Mutter, aufgewachsen in Flensburg und Potsdam, ist selbst zugezogen und fand vor fünf Jahren nicht viel vor. Ihre Arbeit begann mit dem Verein „Natürlich Lernen am Tollensetal e. V.“ (gegründet 2015) und mit einem Waldkindergarten, den Wander mit dem Verein aufbaute, hinein in einen wachsenden Bedarf durch den Zuzug junger Familien in das Tollensetal zwischen Neubrandenburg und Demmin. Als Neulandgewinnerin wird sie ein benachbartes ehemaliges Schullandheim ökologisch sanieren, um ein Bildungszentrum für Kultur und Umweltthemen aufzubauen. Wie der Name „GreenPeng!“ ahnen lässt, stehen wieder Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt, im ersten Projekt dreht sich alles um den Baum, der in der industriellen Landwirtschaft der Gegend keinen leichten Stand hat. Doch die Pläne reichen weiter, später sollen auf dem großen Gelände, dann womöglich im Besitz des Vereins, Workshopräume, Werkstätten und Übernachtungsmöglichkeiten für Gruppen entstehen. „Es geht um die kreative Partizipation der jungen und alten Menschen an der Mitgestaltung eines guten Lebens auf dem Land“, erläutert Wander. Green-Peng! soll die Ideenschmiede für vieles mehr werden.

norden Mecklenburg-Vorpommern Ostdeutschland Runde 5 2021