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Verein "Neuland gewinnen" e.V. 

Wer wir sind...

Der Neuland gewinnen e. V. ist eine Gemeinschaft von Menschen aus höchst unterschiedlichen Werkstätten des guten Lebens. Die Mitglieder des 2017 gegründeten Vereins packen selbst an, um ihre Heimat zu einem Ort zu machen, an dem sie gerne leben. Den Namen leiten sie vom Programm "Neulandgewinner." der Robert Bosch Stiftung her, in dem die Gründungsmitglieder bei der Entwicklung des ländlichen Raumes in Ostdeutschland gefördert wurden. Neulandgewinner*innen erfinden heute gemeinsam ihr Zuhause von morgen: eigensinnig und vielfältig. Sie unterstützen Menschen, ihre Potenziale für ein respektvolles Zusammenleben mit jedermann zu entfalten. Neulandgewinner*innen sehen die gesellschaftlichen Veränderungen als Chance und bieten selbst Lösungen an: experimentierfreudig, ansteckend und wild entschlossen!


Was wir wollen...

Wir wollen demokratisch engagierte Menschen im ländlichen Raum darin bestärken, gemeinsam die ländliche Gesellschaft für die Zukunft zu gestalten, soziale Innovationen für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu finden.

Wir wollen den Erfahrungsaustausch zwischen Menschen unterstützen, die wie wir:

  • Kunst und Kultur vor Ort selbst machen und die Verbreitung organisieren;
  • Lernprozesse entwerfen und Bildungsangebote unterbreiten;
  • wichtige, leerstehende Gebäude erhalten, gestalten und nutzen;
  • Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände selbst herstellen oder reparieren;
  • Gärten, Brachen und landwirtschaftliche Flächen nachhaltig bewirtschaften;
  • solidarische Gemeinschafts- und Wirtschaftsformen entwickeln;
  • Menschen, die besondere Unterstützung benötigen, betreuen, umsorgen, begleiten;
  • neue Wege für Mobilität, Energieversorgung und weitere Aspekte der Daseinsvorsorge erfinden.

 

Wir wollen zur Entwicklung der solidarische Handlungsfähigkeit lokaler Gemeinschaften beitragen. 

Wir wollen zeigen, dass Neulandgewinner*innen im Herzen und im Geiste:

  • viele und vielfältig sind;
  • unser Eigensinn Voraussetzung für die verschiedenen Experimente ist, die zur Gestaltung einer offenen Zukunft führen;
  • die Menschen sind, die sich für eine solidarische, demokratische Gemeinschaft und die Bewahrung und Entwicklung von Kultur und Natur in ihren Heimatorten engagieren, und daher genau die Richtigen, um Antworten auf die gegenwärtigen Herausforderungen zu finden.
  • Unterstützung verdienen, um die Transformation der Gesellschaft zur nachhaltigen Entwicklung zu gestalten.

 

Wir wollen unsere Interessen im gesellschaftlichen Diskurs artikulieren und Unterstützer gewinnen. Wir ringen um die Anerkennung und Wertschätzung unseres Einsatzes für die Zukunft der Gesellschaft. 

Wir wollen ein konstruktives Verhältnis von Zivilgesellschaft, Staat/ Kommunalverwaltungen und Wirtschaftsunternehmen auf verschiedenen Ebenen erringen, um demokratisch und gleichberechtigt Wege in die Zukunft zu finden.


Wie wir arbeiten...

Da wir momentan mindestens in ganz Ostdeutschland und demnächst im gesamten Bundesgebiet tätig sind, arbeiten wir als Netzwerk und nicht in der Art eines lokalen Vereins mit vielen Treffen am angestammten Ort. Wir sind auch kein hierarchischer Verband mit Landes- und Kreisgruppen, sondern finden uns zur Realisierung gemeinsamer Anliegen zusammen.

Neben der Mitgliederversammlung gibt es Regionaltreffen. Regionalgruppen und thematische Arbeitsgruppen bilden sich heraus. Für die grundlegenden Aktivitäten gibt es drei Arbeitsgruppen. 


Im Vorstand arbeiten mit:

Jana Ahnert, Neulandgewinnerin in der 2. Runde mit dem Projekt „Generationenbahnhof Erlau“ und Kontaktperson der Regionalstelle „Tiefer Süden“

Franziska Schubert, Neulandgewinnerin der 1. Runde mit dem Projekt „Zukunfts-Projektor - Kreative Visionen und Lösungen für Leerstand in ländlichen Räumen“, Oberlausitz (Sachsen) und Mitglied des Sächsischen Landtags für Bündnis 90/Die Grünen

Babette Scurrell, Mentorin im Programm Neulandgewinner

Claudia Stauß, Neulandgewinnerin in der 2. Runde mit dem Projekt „Mestlin - ein ‚Musterdorf‘ auf dem Weg“ und verantwortlich für den Auftritt der Neulandgewinner*innen auf der Grünen Woche 2020

Andreas Willisch, als Vorstand des Thünen-Institut für Regionalentwicklung eG hat er das Programm Neulandgewinner. wesentlich mitentwickelt und ist Mentor.

Marion Zosel-Mohr, Neulandgewinnerin der 1. Runde mit dem Projekt Demografie-Beauftragte von unten - Schnittstelle zwischen Engagement und Verwaltung, Stendal (Sachsen-Anhalt) und Koordinatorin der „Engagierten Stadt Stendal“


Erfahrene Neulandgewinner*innen geben ihr Wissen weiter, begleiten Neulandsucher*innen auf ihrem Weg, reflektieren gemeinsam den Prozess, die Fortschritte, die Herausforderungen, vermitteln Kontakte zu Experten, helfen bei der Einbindung in regionale Netzwerke


Im Netzwerk der Neulandgewinner*innen haben wir Regionalknoten gebildet, von denen aus die Begleitung bürgerschaftlicher Projekte im ländlichen Raum sowie Erfahrungs- und Wissensaustausch organisiert werden. Damit übernehmen Neulandgewinner*innen neue Verantwortung für den Prozess der zivilgesellschaftlichen Transformation der Dörfer und kleinen Städte zu Orten gesellschaftlichen Zusammenhalts und nachhaltiger Entwicklung. Die Regionalkonten dienen der stärkeren Vernetzung. Dort wird wahrgenommen, wer mit welchen Aktivitäten in welchem Handlungsfeld beschäftigt ist, was dafür gebraucht wird und welche Kapazitäten und Kompetenzen im Netzwerk vorhanden sind. Über die Regionalknoten bleiben die Neulandgewinner*innen in der Region miteinander in Kontakt. Sie bieten Austauschgelegenheiten und organisieren gemeinsame Aktionen.

Über das Netzwerk der im Programm Neulandgewinner. Geförderten hinaus, sind die Regionalknoten zur Unterstützung aller engagierten Bürgerinnen und Bürger ansprechbar. Sie spüren Neulandgewinner im Geiste und Herzen auf, beziehen sie in die Aktivitäten und den Austausch ein und geben gern Hinweise und stellen Kontakte zu Experten her. Für Verwaltung und Politik, Presse, Unternehmen und große Verbände wird das Netzwerk der Neulandgewinner in den Regionalknoten sichtbar, die Prozesse für demokratischen Zusammenhalt und ein solidarisches, gutes Leben werden anschaulich, und die Netzwerker stehen an den Knotenorten als Experten für Nachfragen zur Verfügung.


Mit Unterstützung von Professionellen werden die Neulandgewinner*innen in allen Medien sichtbar gemacht und Menschen zum Gespräch oder Mittun eingeladen.