Bewerbung

Danke für eure zahlreichen Bewerbungen für die Förderrunde 8 – ganze 254 sind es nach Bewerbungsschluss! Wir freuen uns sehr, dass Neulandgewinner. auf so großes Interesse stößt. Ihr zeigt uns, dass es im ländlichen Raum Ideen gibt, wie die Zukunft gestaltet werden kann und das ist gerade wichtiger denn je. Wir sind schon sehr gespannt, alle Bewerbungen zu sichten.

Das Programm Neulandgewinner wird alle zwei Jahre ausgeschrieben.

Kriterien

  • die verändern wollen,
  • die Gesellschaft und den demographischen Wandel gemeinschaftlich gestalten wollen,
  • die kreativ sind und andere für ihre Ideen begeistern können,
  • die in einer aktiven Zivilgesellschaft eine notwendige Voraussetzung für Lebensqualität vor Ort sehen und
  • die den Austausch im Neulandgewinner-Netzwerk suchen und aktiv unterstützen wollen.
  • eine konkrete gesellschaftliche Problemlage vor Ort praktisch verändern,
  • dabei gemeinwohlorientiert arbeiten,
  • lokal und gesellschaftlich wirken,
  • ländliche Räume gestalten und stärken,
  • die Möglichkeit zur Partizipation und Teilhabe anderer schaffen
  • und Vorbild für andere sein wollen.
  • regional verankert sein,
  • eine realistische Perspektive auf Umsetzung
  • und die Chance auf Verstetigung haben.
  • Das Projekt, mit dem ihr euch bewerbt, erfüllt Regelaufgaben im Rahmen eurer beruflichen Tätigkeit.
  • Träger des Projekts sind überregionale Organisationen und Verbände, Landkreise und andere übergeordnete Einrichtungen.
  • Das Projekt zielt auf eine wirtschaftliche Betätigung oder den Aufbau einer wirtschaftlichen Infrastruktur.
  • Das Projekt besteht im Wesentlichen aus dem Erwerb, Bau oder Renovierung von Immobilien (Grundstücke, Gebäude).

Bewerbungsverfahren und Ablauf

Das Bewerbungsverfahren ist mehrstufig. Für die Online-Bewerbung genügen zunächst eine überzeugende Persönlichkeit und eine gute Konzeptskizze inklusive Kostenplan. Wenn eure Bewerbung überzeugt, wird euch ein Auswahlgremium vor Ort besuchen. Aus allen besuchten Bewerber*innen werden diejenigen ausgewählt, die sich der Jury vorstellen dürfen. Unsere Jury trifft letzlich die Auswahl der Neulandgewinner*innen für die Förderrunde 8.

Mehrstufiges Auswahlverfahren:

*Zeitangaben exemplarisch für die aktuelle Förderperiode

1

Online-Bewerbung 
02.02. – 20.04.2026

2

Vor-Ort-Besuche ausgewählter Neulandgewinner – Projekte 
Ende Mai – Anfang Juli 2026

3

Jurysitzung 
18. / 19.08.2026

4

Erstellen des formalen Förderantrags 
Herbst 2026

5

Aufnahme ins Programm 
zum ÜBERLAND-Festival in Görlitz vom vom 04. – 06.09.2026

6

Beginn der Förderlaufzeit
Januar 2027

Downloads

Hier findet ihr die Programmausschreibung und die FAQ.

Online-Beratung

Für Fragen zum Antrag, die nicht in den FAQ beantwortet werden und allen, die noch unsicher waren oder Beratungsbedarf hatten, haben wir eine Online Antragsberatung angeboten:
03. März 2026, 17 Uhr
30. März 2026, 17 Uhr

Kontakt

Habt ihr Fragen zu eurer Bewerbung?
Dann schreibt uns unter ich.will@neulandgewinnen.de

oder ruft uns an unter 0800 / 906 72 49
(Mo–Fr zwischen 9–17 Uhr)

Die Jury

Franziska Schubert ist seit 2014 Abgeordnete im Sächsischen Landtag (Bündnis 90/Die Grünen) und Fraktionsvorsitzende. Sie ist studierte Wirtschafts- und Sozialgeographin. Sie war 2010 Mitbegründerin des „Bündnis Zukunft Oberlausitz: Zukunftsnetzwerk im ländlichen Raum“ und 2013–2015 Neulandgewinnerin der Robert Bosch Stiftung mit dem Projekt „Zukunfts-Projektor – Kreative Visionen und Lösungen für Leerstand in ländlichen Räumen“ Oberlausitz. In alten leerstehenden Industrieimmobilien ist nicht nur ihre Geschichte aufgehoben, sondern in ihnen spiegelt sich auch unsere mögliche Zukunft. Mit diesem „Zukunfts-Blick“ wählt Franziska mit ihren Jury-KollegInnen die NeulandgewinnerInnen der nächsten Runde aus.

Foto: Kevin Schwarzbach

Christine Klingohr ist seit 2021 Mitglied des Landtages Mecklenburg-Vorpommern und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. Als Sprecherin für Senioren-, Sozial- und Gesundheitspolitik setzt sie sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Chancengerechtigkeit und die Stärkung des ländlichen Raums ein. Die gelernte Erzieherin engagiert sich seit der Wende kommunalpolitisch und im Ehrenamt. Ihre langjährige Erfahrung in Politik, Sozialarbeit und Bürgerbeteiligung verbindet sie mit einem besonderen Blick für innovative Projekte, die das Miteinander stärken und nachhaltige Impulse für Regionen und Gemeinschaften geben.

Foto: Susie Knoll

Dr. Klaus Heider ist seit März 2026 Leiter der Abteilung „Heimat, Ländliche Räume, Agrarsozialpolitik, Innovation“ sowie Ständiger Vertreter des Staatssekretärs im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. Zuvor leitete er von 2009 bis 2014 das Ministerbüro und den Leitungsstab des Ministeriums, von Frühjahr 2014 bis Frühjahr 2019 die Abteilung „Ernährungspolitik, Produktsicherheit und Innovation“ sowie von März 2019 bis Februar 2026 die Abteilung „Ländliche Entwicklung, Digitalpolitik, Innovation“. Nach seinem Studium der Geodäsie an der Universität Bonn, einem Masterstudium in Stadt- und Regionalplanung an der Ohio State University (USA) sowie dem Referendariat in der Stadtverwaltung Düsseldorf begann Klaus Heider im Jahr 2001 seine Tätigkeit im damaligen Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Foto: BMEL

Susan Leithoff, geboren 1979, vereint juristische Expertise, politische Erfahrung und ehrenamtliches Engagement. Als Rechtsanwältin, Landtagsabgeordnete und stellvertretende Bürgermeisterin von Oederan kennt sie unterschiedliche Perspektiven und bringt Menschen, Themen und Interessen zusammen. Ihr Weg führte sie von der Ausbildung in der Kommunalverwaltung über das Jurastudium bis zur eigenen Kanzlei. Heute gestaltet sie Politik auf Landes- und kommunaler Ebene und engagiert sich darüber hinaus als Präsidentin des Sächsischen Blasmusikverbandes oder auch als Abteilungs- und Übungsleiterin der Sektion Zumba des Sportvereins Schönerstadt e.V.

Foto: Jan Felber

Michael Schulze arbeitet im Bundeskanzleramt und befasst sich dort mit Grundsatzfragen der Ehrenamts- und Engagementpolitik. Zuvor war er im Bundesministerium des Innern u.a. im Bereich der Verwaltungsmodernisierung und Digitalisierung tätig.

Er studierte Politik- und Verwaltungswissenschaften und arbeitete anschließend für eine große unternehmensverbundene Stiftung zum Thema Bildung.

Foto: Privat

Matthias Stolzenburg studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg. Nach Stationen unter anderem bei einer Industrie- und Handelskammer sowie als politischer Geschäftsführer ist er seit 10 Jahren nunmehr im Stiftungssektor tätig. Zunächst bei der Carl-Zeiss-Stiftung und seit September 2025 als Stellvertretender Geschäftsführer und Leiter Verwaltung & Digitalisierung bei der Baden-Württemberg Stiftung. Im Ehrenamt leitete er über viele Jahre ein selbstverwaltetes Kulturhaus und engagiert sich kommunalpolitisch.

Foto: KDBUSCH.com