Bewerbung

Das Programm Neulandgewinner wird alle zwei Jahre ausgeschrieben.
Die Ausschreibung für die aktuelle Förderrunde 6 ist beendet.
Die ausgewählten Neulandgewinner*innen und -sucher*innen starten im Januar 2023 mit ihren Projekten. Die Ausschreibung für Förderrunde 7 (2025-2026) wird voraussichtlich im Januar 2024 veröffentlicht.

Kriterien

  • die verändern wollen,
  • die Gesellschaft und den demographischen Wandel gemeinschaftlich gestalten wollen,
  • die kreativ sind und andere für ihre Ideen begeistern können,
  • die in einer aktiven Zivilgesellschaft eine notwendige Voraussetzung für Lebensqualität vor Ort sehen und
  • die den Austausch im Neulandgewinner-Netzwerk suchen und aktiv unterstützen wollen.
  • eine konkrete gesellschaftliche Problemlage vor Ort praktisch verändern,
  • dabei gemeinwohlorientiert arbeiten,
  • lokal und gesellschaftlich wirken,
  • ländliche Räume gestalten und stärken,
  • die Möglichkeit zur Partizipation und Teilhabe anderer schaffen
  • und Vorbild für andere sein wollen.
  • sich sinnvoll in den regionalen Kontext einbetten,

  • eine realistische Perspektive auf Umsetzung

  • und die Chance auf Verstetigung haben.

  • Das Projekt, mit dem ihr euch bewerbt, erfüllt Regelaufgaben im Rahmen eurer beruflichen Tätigkeit.

  • Träger des Projekts sind überregionale Organisationen und Verbände, Landkreise und andere übergeordnete Einrichtungen.

  • Das Projekt zielt auf eine wirtschaftliche Betätigung oder den Aufbau einer wirtschaftlichen Infrastruktur.

  • Das Projekt besteht im Wesentlichen aus dem Erwerb, Bau oder Renovierung von Immobilien (Grundstücke, Gebäude).
Neulandgewinner.

Die Neulandgewinner*innen und Neulandsucher*innen der Runde 6 wurden am 2. September 2022 im Rahmen des Überland-Festival in Görlitz feierlich ins Programm aufgenommen und beginnen nun ihre Projekte. Lest mehr über sie in unserer Projektdatenbank!

Bewerbungsverfahren und Ablauf

Das Bewerbungsverfahren ist mehrstufig. Für die Online-Bewerbung sind eine überzeugende Persönlichkeit und eine gute Konzeptskizze inklusive Kostenplan Voraussetzng. Wenn eure Bewerbung überzeugt, wird euch im Fall einer Neulandgewinner-Bewerbung (bis zu 50.000 €) ein Auswahlteam vor Ort besuchen und anschließend eine Vorauswahl aus allen besuchten Projekten treffen. Die Bewerber*innen der Vorauswahl stellen sich anschließend einer Jury vor, welche die Neulandgewinner*innen auswählt. Die Auswahl der Neulandsucher*innen erfolgt durch ein demokratisches Votum aller Mitglieder des Vereins Neuland gewinnen e.V.

Die Termine und das Auswahlverfahren für die Förderrunde 7 geben wir rechtzeitig bekannt. Abonniert unseren Newsletter, damit ihr nichts verpasst.

 

Downloads

Der Ausschreibungstext der laufenden Förderrunde kann hier heruntergeladen werden. Die detaillierten Bewerbungsunterlagen sind nur während der Bewerbungsphase über unser Online Bewerbungs-Portal zugänglich.

Die Jury

Lukas Beckmann

Lukas Beckmann ist Landwirt und Soziologe und war von 2011 bis 2017 Vorstand der GLS Treuhand e.V. und der GLS Bank Stiftung in Bochum. Davor war er Fraktionsgeschäftsführer der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Er ist Mitgründer der Grünen und der Heinrich-Böll-Stiftung und war jeweils die ersten fünf Jahre Geschäftsführer. Lukas Beckmann ist Mitgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der CORRECTIV Recherchen für die Gesellschaft gGmbH, Vorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg und in weiteren NRO ́s engagiert.

Anke Domscheit-Berg ist Publizistin, Netzaktivistin, Mitglied des Deutschen Bundestages für DIE LINKE und dort Obfrau im Ausschuss Digitale Agenda. Nach fast 15 Jahren bei Accenture, McKinsey und Microsoft war sie seit 2011 selbständig und publizierte vor allem zur Veränderung unserer Gesellschaft durch die digitale Revolution und zur Geschlechtergerechtigkeit. Ehrenamt-
lich engagiert sie sich vor allem für digitale Bildung, unter anderem im „Verstehbahnhof“ in ihrer Heimatstadt Fürstenberg/Havel. Sie befasst sich außerdem mit der Rolle der Digitalisierung als Teil des Problems und als Teil der Lösung der Klimakrise sowie generell mit der Frage, wie Digitalisierung gemeinwohlorientiert gestaltet werden kann.

Der Wismarer Frank Junge vertritt seit 2013 die Menschen der Landkreise Nordwestmecklenburg, Ludwiglust-Parchim und Landkreis Rostock als direkt gewählter Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Der 55-Jährige zweifache Familienvater ist Vorsitzender der Landesgruppe Ost in der SPD-Bundestagsfraktion und als Mitglied des Haushaltsausschusses zuständig für den Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

Barbara Meyer

Barbara Meyer ist mit Wirkung zum 01.07.2022 Staatssekretärin im Staatsministerium für Regio- nalentwicklung des Freistaates Sachsen. Sie ist seit 1992 in verschiedenen Funktionen im Freistaat Sachsen tätig. So war sie u.a. Ministerialdirigentin/ Abteilungsleiterin für Grundsatzfragen des Bildungswesens und dann für das Allgemeinbildende Schulwesen, anschließend Ministerialdirigentin/ Abteilungsleiterin im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr – Zentralabteilung – Abteilung Mittelstand sowie Ministerialdirigentin/ Leiterin der Abteilung Wirtschaft, Innovation und Mittelstand.

Antonie Rietzschel

Antonie Rietzschel arbeitet in Sachsen als freie Journalistin für die Süddeutsche Zeitung. Das Image als Wessi hat sie bei Recherchen schnell weg – dabei ist die 35-Jährige in der sächsischen Provinz aufgewachsen. Sie hat Politikwissenschaft in Bremen studiert, arbeitete in Kasachstan. 2012 begann sie ihr Volontariat in München bei der SZ. Mit dem Aufkommen von Pegida und der Radikalisierung von Asylprotesten, rückte die Heimat immer mehr in den Fokus ihrer Arbeit. Mittlerweile lebt sie in Leipzig.

Franziska Schubert

Franziska Schubert ist seit 2014 Abgeordnete im Sächsischen Landtag (Bündnis 90/Die Grünen) und Fraktionsvorsitzende. Sie war 2010 Mitbegründerin des “ Bündnis Zukunft Oberlausitz: Zukunftsnetzwerk im ländlichen Raum“ und 2013-2015 Neulandgewinnerin der Robert Bosch Stiftung mit dem Projekt „Zukunfts-Projektor – Kreative Visionen und Lösungen für Leerstand in ländlichen Räumen“ Oberlausitz.
Franziska Schubert ist studierte Wirtschafts- und Sozialgeographin.