Die Neulandgewinner Werkstätten

Für die Neulandgewinner*innen finden während der zweijährigen Förderperiode drei Werkstätten statt. Sie richten sich jeweils an die geförderten Neulandgewinner*innen einer Runde und stehen ganz im Zeichen des Vernetzens und des Austauschens über Entwicklungen und Erfahrungen. Im geschützten Raum können Fragen gestellt werden, wird über Schwierigkeiten geredet – und werden natürlich Erfolge gefeiert.

Thematisch beziehen sich die Werkstätten direkt auf die Impulse der Mentor*innen, die sie aus der Begleitung der Neulandgewinner*innen mitbringen. Angeleitet durch das Programmbüro bilden sich die Teilnehmenden in den Werkstätten in einem kollegialen Rahmen gemeinsam fort. Neben der Fokussierung auf das eigene Projekt wird dabei das große Ganze nicht vergessen – eine starke Zivilgesellschaft in ländlichen Regionen aufbauen und sichtbar machen.

Für die Neulandsucher*innen gibt es am Beginn und Ende des Förderzeitraumes je eine Werkstatt. Sie wird jeweils am Vortag der Neulandgewinner-Werkstatt durchgeführt, um eine Begegnung mit den Neulandgewinner*innen zu ermöglichen. Inhaltlich fokussieren sie noch mehr auf (gegenseitige) Lernprozesse, um Stärkung und Verstetigung des Engagements zu erzielen.

 

Übersicht der Werkstätten

Förderrunde 4: 2019-2020

Werkstatt #2 in Zeitz

Was uns bewegt – Themenwerkstatt
In dieser Werkstatt erfolgte ein intensiver und abwechslungsreicher Austausch zu Themen, die in (fast) allen Projekten aktuell sind und das Arbeiten (mehr oder weniger stark) mitbestimmen.
• „Wie wird mein Projekt nachhaltig?“ Nachhaltigkeitsstrategien für Projekte, Impuls von Tobias Keye
• „Wie verankere ich mein Projekt in der Region?“ Lokale Wahrnehmung und Unterstützung, Impuls von Kerstin Hoppenhaus
• „Wie wird mein Projekt (kommunal-) politisch?“ Verhältnis von Projekt und Kommunalpolitik, Impuls von Thomas Meier
Die 3 Teams erarbeiteten parallel, wie sie das jeweilige Thema moderieren, wie sie den/die Inputgeber*in einsetzen und die gemeinsame Diskussion gestalten wollten. Die Erfahrungsberichte aus drei Projekten gaben die Impulse zum Austausch.

15. November 2019

Förderrunde 4: 2019-2020

Werkstatt #1 in Wiesenburg

Unser Neuland

Bei der ersten Werkstatt geht es um das gegenseitige Kennenlernen und die Vorstellung der Projekte. Darüber hinaus werden drei zentrale Fragen diskutiert, um das gemeinsame Neuland auszuloten: „Was ist unser gemeinsames Ziel? Was ist unser Neuland? Was möchten wir zusammen anschieben?“

Förderrunde 3: 2017-2018

Werkstatt #4 in Erfurt

Wirkungswelten

In Kleingruppen wurden Landkarten der Wirkungen der Projekte angefertigt, wobei sich die Neulandgewinner*innen gegenseitig inspirierten, welche bisher unberücksichtigten Wirkungen ihre Arbeit noch hatte – so Vieles wird im Alltag für selbstverständlich gehalten und nicht als Erfolg der Arbeit gesehen.

Da jedes Ende auch neue Anfänge ermöglicht, wurden gemeinsame Aktionen mit dem Verein Neuland gewinnen geplant: z.B. die Präsentation der Werkstätten des guten Lebens auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.
Am Vorabend der Werkstatt fand am 20.09.2018 das Festival der Zivilgesellschaft der Robert Bosch Stiftung statt, mit vielen Neulandgewinner*innen und Akteuren aus anderen Programmen.

Förderrunde 3: 2017-2018

Werkstatt #3 in Heidenau

Zwischenbilanz

„Zwischenbilanzen“ war das Thema der Werkstatt #3. Auch wenn die Bilanzen sehr unterschiedlich waren, haben alle Projekte sehr viel dazu gelernt. Diese Erfahrungen wurden in vier selbstgestalteten Diskussionen ausgetauscht. Zum Abschluss wurde die neue Plattform „Marktplatz“ auf der Webseite des Neuland gewinnen e.V. vorgestellt. Hier können Neulandgewinner*innen und andere Aktive ihre Erfahrungen, ihre Produkte oder Räume für andere anbieten sowie nach spezieller Unterstützung oder nach Angeboten suchen.