Penzlin: Marieken Matschenz sagt:„in unserem Verein gibt es eine wundervolle Sängerin.“ Das Problem: sie lebt auf dem Dorf, ohne Auto, und hat nur ein begrenztes Budget für Taxifahrten. Die Menschen wollen und brauchen Kultur, aber viele sind einfach nicht mobil.“
Großkarrendorf: Angelika Westphal will das Wissen um die Wirkung heimischer Wildobstarten weitergeben sowie die Bedeutung altbekannter Heilpflanzen im Bewusstsein der Bevölkerung stärken und somit einen Beitrag zur gesunden Ernährung leisten.
Qualitz: Barbara Wetzel und der Verein Allerhand e.V. schafft in Qualitz eine Werkstatt für kreatives und kulturelles Lernen, die inklusiv und generationenübergreifend arbeitet.
Usedom: Das Projekt von Frank Haney will Elektromobilität auf der Insel stärken sowie bürgerschaftliche Aktivitäten zum Thema bündeln und unterstützen.
Königsfeld: Wer sich im tiefsten Winter in einer „Nacht- und Nebelaktion“ dazu entschließt, einen heruntergekommenen Bauernhof zu neuem Leben zu erwecken, der muss es wirklich wissen wollen. So wie Andrea Keil und ihre Mitstreiterinnen vom Eschenhof.
Anklam: Klara Fries schafft mit dem Demokratiebahnhof Anlkam einen Ort, an dem Freiräume für Kinder und Jugendliche geschaffen werden, die jeder so nutzen kann, wie er mag.
Wolgast: Frank Götz-Schlingmann vernetzt Aktivitäten, Angebote und Menschen mit denen er die Peene-Region im Oderdelta attraktiver für Gäste, aber auch für die Einheimischen machen will.
Siggelkow in Mecklenburg-Vorpommern: wenn der ehemalige Sozialwissenschaftler Heinz Niemann über die Gemeinde Siggelkow spricht, gerät der sonst eher rationale Mann ins Schwärmen: „Ich hänge mit jeder Faser an diesem Dorf.“ Niemann ist in Siggelkow aufgewachsen. Genau wie seine Kinder und Enkel.